Warndienste->Lawinenbericht->Lawinenbericht
 
20.12.2007 21.12.2007
  Beurteilung der Lawinengefahr

In den Tiroler Tourengebieten herrschen überwiegend günstige Verhältnisse mit mäßiger Lawinengefahr. Die Hauptgefahr bilden unverändert frische, eher kleinräumige Triebschneeansammlungen. Diese befinden sich vor allem in steilen Triebschneehängen und Kammlagen oberhalb von etwa 2000m, hauptsächlich in den Expositionen von Südwest über Nord bis Ost. Eine Lawinenauslösung ist zumeist aber nur bei großer Zusatzbelastung, also etwa durch eine ganze Gruppe von Wintersportlern ohne Entlastungsabstände möglich. Gleitschneelawinen treten nur noch vereinzelt unterhalb von etwa 2200m auf.

Der Schneedeckenaufbau in den Tiroler Tourengebieten ist mehrheitlich günstig. Schattseitig sorgt das anhaltend kalte Winterwetter mit der sehr trockenen Luft für eine aufbauende Umwandlung der oberen Schneeschichten, die dadurch sehr locker sind. Feinen Pulverschnee findet man allerdings nur noch in windgeschützten Bereichen, ansonsten ist der Windeinfluß der vergangenen Tage in Form von hartgepressten Flächen zu spüren. An steilen, südseitigen Hängen hat sich an der Oberfläche schon häufig eine dünne Schmelzharschkruste gebildet.

Quelle: www.lawine.at
 
     
 
 
home home